Jede Woche eröffnen neue Deutschlandnetz-Standorte. Ein Booster für das Schnellladen von Elektroautos! Diese neun Vorteile zeigen: Das Deutschlandnetz setzt Maßstäbe für die Zukunft des öffentlichen Ladens von E-Autos.
„Wer laden will, muss laden können.“ Diesem Motto folgt das Deutschlandnetz und bringt Schnelllader für Elektroautos überall dort hin, wo bislang keine oder zu wenige waren. Doch das Deutschlandnetz bietet noch viel mehr.
Mit bis zu 400 Kilowatt laden – Deutschlandnetz macht Tempo
Elf Unternehmen betreiben die Deutschlandnetz-Ladeparks. Sie haben vom Bundesverkehrsministerium einen klaren Auftrag bekommen: leistungsfähige Infrastruktur der neuesten Generation zu errichten. Deshalb finden sich an allen Standorten Ladesäulen, die bis zu 400 Kilowatt (kW) an Ladeleistung in der Spitze abgeben. Wenn an einer Ladesäule zwei Autos gleichzeitig laden, kann sich die Leistung halbieren. Doch 200 kW sind im Deutschlandnetz immer garantiert. Nur wenige aktuelle Elektroautos können technisch gesehen mehr. Tipp: Fahren Sie, sofern verfügbar, immer an eine leere Säule, um die volle Power zu nutzen.
► Wer laden will, kann das mit maximaler Geschwindigkeit.
Kartenzahlung? Kein Problem! Flexible Bezahlmöglichkeiten
Beim öffentlichen Laden sind die Optionen zum Bezahlen vielfältig. Autofahrende haben diverse Apps und Ladekarten zur Auswahl – teils an ein Abo geknüpft, teils ohne. Alle Deutschlandnetz-Standorte ergänzen diese Vielfalt um eine simple Möglichkeit: die Direktbezahlung, auch Ad-hoc-Laden genannt. Alle Ladesäulen akzeptieren Kartenzahlung, nehmen also Kreditkarten oder Debitkarten, wie die in Deutschland verbreitete Girocard, an.
► Wer laden will, muss sich um den Bezahlvorgang keine Gedanken machen.
Autofahrende können an dieser Ladesäule mit Ladekarte (kontaktlos unter dem Bildschirm), Kredit- oder Girokarte (am kleinen Terminal rechts) oder per App bezahlen. (Foto: Fastned)
Dächer als Regen- und Sonnenschutz – und für Solarstrom
Einen Ladevorgang zu starten oder zu beenden, dauert in der Regel nur Sekunden. Damit auch diese kurze Zeit möglichst angenehm ist, haben viele Ladeparks im Deutschlandnetz ein Dach. Die Ansprüche von E-Autofahrenden wachsen. Dieser Nachfrage wird das Deutschlandnetz gerecht. Und setzt noch einen drauf: Viele Betreiber der Ladeparks nutzen die Dächer, um mit Photovoltaik Strom zu erzeugen.
► Wer laden will, kann es jederzeit im Trockenen.
Klimaschutz als Standard: 100 Prozent Ökostrom
Das Deutschlandnetz leistet einen Beitrag, um den Straßenverkehr klimafreundlich und nachhaltig zu gestalten. Deshalb laden Autos an jeder Ladesäule des Deutschlandnetzes ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien.
► Wer laden will, lädt garantiert CO₂-freien Strom.
Auch diese Säulen sind Teil des Deutschlandnetzes. Hier und an allen 9.000 Ladepunkten fließt garantiert Ökostrom ins Auto. (Foto: eliso)
Sorgfältig ausgewählte Standorte schließen weiße Flecken
Unternehmen haben Schnellladestandorte bislang dort gebaut, wo es heute schon wirtschaftlich ist. Das Deutschlandnetz entsteht vor allem dort, wo es nötig ist – damit Bürgerinnen und Bürger überall in Deutschland unkompliziert die nächste Ladesäule finden. Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur hat die Standorte für das Deutschlandnetz so geplant, dass sie gezielt dort entstehen, wo E-Auto-Fahrende sie benötigen.
► Wer laden will, muss keine Umwege mehr fahren.
Schnellladen am Rande der Altstadt: Dieser Deutschlandnetz-Ladepark für acht Fahrzeuge steht in Künzelsau (Hohenlohekreis). (Foto: Andreas Friesl)
E-Mobilität für alle – natürlich auch für Menschen im Rollstuhl
Die Deutschlandnetz-Standorte müssen klare Vorgaben zur Barrierefreiheit erfüllen. So können Menschen, die zu Fuß nicht mobil sind, ihr Elektroauto uneingeschränkt nutzen. Auch Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer können ihr E-Auto problemlos laden.
► Wer laden will, kann dies auch mit Rollator oder Rollstuhl tun.
Deutschlandnetz stärkt die Versorgung an der Autobahn
Schnell laden und schnell wieder weiter: Das ist künftig auf 200 unbewirtschafteten Rastanlagen an den Autobahnen möglich. Hier entstehen jeweils vier bis acht Ladepunkte. Autofahrende, die beispielsweise eilig auf Dienstreisen sind oder auf dem Weg in den Urlaub, kommen direkt von der Autobahn an die Ladesäule. Nach einer Toilettenpause können sie ihren Weg mit voller Batterie fortsetzen und direkt auf die Autobahn auffahren.
► Wer laden will, kann das ultraschnell unmittelbar an der Schnellstraße.
Unterwegs gen Norden? Dann können E-Autofahrende schnell von der A31 abfahren, am Parkplatz Lau Brechte aufladen und währenddessen die Toiletten nutzen. (Foto: autostrom.plus)
Beim Deutschlandnetz ist jeder Euro ein Investment in die Zukunft
Rund 2,3 Milliarden Euro investiert das Bundesverkehrsministerium (BMV) in den Aufbau von mehr als 1.000 Standorten für schnelles Laden. Das stärkt nicht nur die Elektromobilität, sondern auch die Infrastruktur in allen deutschen Regionen. Ohne dieses Geld hätten viele Regionen womöglich deutlich länger auf ihre erste Schnellladesäule gewartet.
► Wer laden will, kann sich auf das BMV verlassen.
Alle Ladeparks sind täglich rund um die Uhr verfügbar
Das ist Laden ohne Limit: Die Deutschlandnetz-Standorte kennen keine Öffnungszeiten, denn sie sind 24/7 zugänglich. Egal, ob Sie nachts unterwegs sind oder sonntagsmorgens um 4:30 Uhr – der Strom fließt zu jeder Zeit aus der Ladesäule in Ihr Auto. Und dank beleuchteter Standorte ist das zu jeder Zeit auch angenehm und sicher.
► Wer laden will, kann es jederzeit.
Die Deutschlandnetz-Ladesäulen sind immer geöffnet – und wie hier an der A7 zwischen Hamburg und Hannover auch bestens beleuchtet. (Foto: E.ON Drive)
Mit diesen Vorteilen macht das Deutschlandnetz den Umstieg auf die E-Mobilität einfacher, schneller und komfortabler – für alle, immer und überall in Deutschland.