Aufladen und Erleben

Die spektakulärsten Ladeparks im Deutschlandnetz

02. Sep 2026

5 Minuten

Schnellladestation mit Überdachung auf einem Autobahnrastplatz bei Sonnenuntergang. Ein E-Auto steht an einer Ladesäule. Bäume und Parkplatzmarkierungen sind sichtbar.

Die Ladesäulen des Deutschlandnetzes sind mehr als nur praktisch. Viele stehen in außergewöhnlich schönen Regionen – und ermöglichen stressfreie Ausflüge und Urlaube.

Ausgedehnte Wälder, unzählige Seen: Wer mit dem Auto nach Mirow kommt, durchfährt das Idyll der Mecklenburgischen Seenplatte. Viele Besucherinnen und Besucher zieht es zunächst zum Mirower Schloss – mit seinem schattigen Park und dem hochbarocken Festsaal eine Sehenswürdigkeit der Region. Auf dem angrenzenden Parkplatz findet sich nun eine weitere Attraktion: vier Stellplätze mit Ladesäulen für Elektroautos. Sie sind heute das erste Ziel von Moritz Högemann, unserem Fotografen für einen Roadtrip durch Deutschland.

Mirow ist ein Standort von Mer Germany im Deutschlandnetz. An mehr als 1.000 Orten baut das Bundesverkehrsministerium über 9.000 Schnellladepunkte mit einer Ladeleistung von bis zu 400 kW. Sie liegen teils städtisch und teils ländlich – und wie in Mirow oftmals an Orten, die ohnehin eine Reise wert sind. Wir zeigen Ihnen sieben weitere Orte im Deutschlandnetz, an denen sich nicht nur das Laden lohnt, sondern auch ein längerer Aufenthalt mit dem Elektroauto.

Dafür haben wir Fotograf Moritz auf die Reise geschickt: quer durch Deutschland und zum ersten Mal vollelektrisch unterwegs. Seine größte Neugier galt der Frage: Reichen Reichweite und Ladeleistung im Alltag wirklich? So viel vorweg: Er wurde überrascht.

Blaues E-Auto steht an einer Ladestation von Mer Germany. Grüne Hecken im Hintergrund.

Mer Germany bietet vier Stellplätze zum Schnellladen an.

Luftbild einer grünen Ortschaft am Seeufer mit Bootsanleger. Es ist Mirow. Eine weiße Kirche mit zwei Türmen ragt heraus. Wohnhäuser und Bäume umgeben den Hafen.

Wer mehr Zeit mitbringt, kann die Seenlandschaft um Mirow herum genießen.

Motorboot mit dunnklem Rumpf und gelbem Streifen auf einem stillen See. Das Boot spiegelt sich im Wasser. Äste im Vordergrund rahmen den Blick ein.

Die Seenlandschaft lässt sich ideal mit dem Boot oder Kajak erkunden.

Herrenhaus mit hellgelber Fassade und rotem Ziegeldach. Davor liegt eine Rasenfläche mit Blumenbeet. Bäume säumen den Schlosspark.

Das Schloss Mirow steht direkt am Mirower See.

Havelberg: Schnellladen in der Hansestadt

Biegt man auf die Stadtinsel Havelberg ein, bietet sich zu allen Seiten eine schöne Aussicht. Rechts erhebt sich die historische Altstadt, links umspült die Havel die geschichtsträchtige Insel mit ihren Backsteinbauten. An ihrem Ufer liegt ein weiterer Standort des Deutschlandnetzes mit vier Ladeplätzen von eliso.

Die Hansestadt Havelberg liegt am nordöstlichen Rand der Altmark – eine der dünnsten besiedelten Regionen Deutschlands mit weiter Natur und pittoresken Städten. Wer hier ein Hausboot mietet oder ein Kajak zu Wasser lässt, kann die Stadt von der Havel aus entdecken. Wer noch mehr über heimische Fließgewässer erfahren will, wird im Haus der Flüsse fündig. E-Autobesitzende können anschließend die vier Schnellladesäulen des Betreibers eliso ansteuern. Fotograf Moritz war erstaunt, wie schnell der Akku wieder geladen war für die Weiterfahrt zum nächsten Ziel. Es geht nach Südwesten.

Graublaues E-Auto an einer Schnellladesäule mit türkis-weißem Design von dem Betreiber eliso. Mehrere Ladepunkte stehen auf markierten Parkflächen. Im Hintergrund ein Backsteinhaus.

eliso bietet vier Ladeplätze direkt an der Havelberger Altstadt.

Bronzefigur eines Mannes in barocker Uniform mit Ordenskreuz. Im Hintergrund eine Steinmauer.

Die alte Hansestadt ist bekannt für ihre Backsteinbauten.

Historische Altstadt mit Fachwerkhäusern am Flussufer. Eine Fußgängerbrücke führt in die Stadt. Im Hintergrund eine Kirche mit Turm und roten Dächern.

Der Dom thront über den alten Fachwerkhäusern am Wasser.

Hausboot mit grünem Dach und Holzterrasse auf einem stillen Fluss. Ein Rettungsring hängt an Bord. Weiden, Schilf und Seerosen prägen die naturbelassene Umgebung.

Die Havel bietet viele Möglichkeiten zur Entspannung am und auf dem Wasser.

Harz: Schnellladen, picknicken, Weltkulturerbe bewundern

Am Fuße der imposanten Burgruine Regenstein liegen zwei der 200 Autobahn-Ladeparks des Deutschlandnetzes. Der Betreiber autostrom.plus hat pro Fahrtrichtung vier überdachte Ladepunkte an der A36 errichtet. 15 Autominuten entfernt liegt Quedlinburg – dessen Altstadt mit ihren über 2.000 Fachwerkhäusern zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Nur eine Ausfahrt in die Gegenrichtung liegt Wernigerode. Für viele Urlauberinnen und Urlauber ist die Stadt das Tor zum Harz. Für Fotograf Moritz: „Eine echte Entdeckung!“

Auf den großzügigen Parkplätzen Regensteinblick Süd und Nord befinden sich neben Toiletten auch Picknickbänke. Wie überall im Deutschlandnetz leistet jeder Ladepunkt bis zu 400 kW. Mit dieser Ladeleistung ist der Akku wieder voll, noch bevor das Picknick aufgegessen ist. Und Insassen und Auto sind entweder bereit für den Harz – oder die Weiterfahrt. In Moritz Fall: nach Niedersachen, hoch an die Ems.

Überdachte Schnellladestation mit drei E-Autos an Ladesäulen. Auf dem Dach sind die Logos von Die Autobahn GmbH, autostrom.plus, Deutschlandnetz und Bundesministerium für Verkehr zu sehen.

Direkt an der Autobahn 36 liegt der Ladepark Regensteinblick von autostrom.plus.

Nahaufnahme eines Ladesteckers in der Buchse eines grauen E-Autos. Eine grüne Leuchte signalisiert den Ladevorgang. Im Vordergrund ist verschwommen ein offenes Buch zu sehen.

Die kurze Ladezeit kann zum Entspannen genutzt werden, bevor es in den Harz geht.

Historischer Platz mit Fachwerkhäusern und Kopfsteinpflaster. Eine Person sitzt auf einer Bank unter einem Baum. Ein Kirchturm ragt links im Hintergrund empor.

Wernigerode begeistert mit seiner historischen Fachwerkstadt.

Blick durch eine Gasse mit Fachwerkhäusern auf ein Schloss mit mehreren Türmen und Schieferdächern.

Am Stadtrand wartet das Schloss Wernigerode auf einen Besuch.

Papenburg: Schnellladen, Schiffe gucken und an den Kanälen spazieren

In Sachen Mobilität war die Stadt Papenburg schon immer spitze. Im 19. Jahrhundert stellte die hiesige Werft von Holz- auf Eisenschiffe um, während viele Fachleute skeptisch blieben. Doch Eisenschiffe setzten sich durch und die Papenburger Werft ist bis heute bedeutend. Wenn ein neues Kreuzfahrtschiff ausläuft und die Ems hinab fährt, zieht das Ereignis tausende Besucherinnen und Besucher an. Alle E-Autofahrenden unter ihnen können im Deutschlandnetz schnellladen. Denn mitten in der Stadt, zwischen Einkaufsmärkten und wenige Schritte vom Hauptkanal entfernt, hat E.ON Drive zwölf Ladepunkte errichtet. Sie sind komplett überdacht. Auf den Dächern erzeugen Photovoltaikanlagen Strom. Eine weitere Besonderheit: Eine Anzeigetafel gibt nicht nur weithin sichtbar den Ladepreis bekannt, sondern auch, wie viele Plätze gerade frei sind. Transparenz, die sich Fotograf Moritz auch von anderen Ladestationen wünscht.

Vogelperspektive auf ein graublaues E-Auto unter einem Ladedach von E.ON Drive. Das Logo des Deutschlandnetzes ist auf dem Dach sichtbar. Am Boden ist ein Ladesymbol aufgemalt.

In Papenburg bietet E.ON Drive gleich zwölf Ladepunkte an.

Überdachte Schnellladestation mit mehreren schwarzen Ladesäulen. Ein graues E-Auto lädt an einer Säule. Eine digitale Anzeige zeigt den Strompreis von 0,69 Euro.

Der Standort ist wie alle Ladeparks im Deutschlandnetz rund um die Uhr geöffnet.

Historisches Segelschiff in einem Kanal. Im Hintergrund steht ein Backsteingebäude. Trauerweide und lila Blüten rahmen das Bild ein.

Gemütliche Spaziergänge an den Kanälen versprühen maritimes Flair.

Fassade einer Backsteinkirche mit hohen Spitzbogenfenstern und Rosettenfenster. Ein steinernes Kreuz ragt links aus dem Dach.

Die historischen Gebäude sind typisch norddeutsch und aus Backstein gebaut.

Hotels mit Ladesäulen für Elektroautos finden

Immer mehr Hotels bieten ihren Gästen nicht nur Stellplätze, sondern auch Ladepunkte. Prüfen Sie schon vor der Buchung Ihre Möglichkeiten:

  • Wählen Sie Ihr Hotel oder Ihre Ferienwohnung bewusst aus. Auf vielen Buchungsportalen können Sie gezielt nach Standorten mit Ladestation filtern.

  • Informieren Sie sich dennoch direkt auf der Website Ihrer Unterkunft, ob es Ladepunkte gibt und ob Sie reservieren können.

  • Übernachten Sie mitten in der Stadt? Dann suchen Sie vorab nach öffentlichen Ladepunkten rund um Ihren Schlafplatz. Lernen Sie in unserem Artikel, wie Sie Ladestationen finden.

Xanten: Schnellladen zwischen See und historischem Amphitheater

Die alten Römer hatten zwar ein gut entwickeltes Straßennetz, aber keine Elektroautos. In Xanten verbinden sich dennoch beide Welten: Der Deutschlandnetz-Ladepark von EWE Go Hochtief befindet sich nicht nur direkt am See, sondern auch neben dem Archäologischen Park. Im sogenannten Römerpark können Besucherinnen und Besucher ein altes Amphitheater, Türme und Thermengebäude besichtigen. Auf den Spuren der Römer zu wandeln, hat Fotograf Moritz ebenso gefallen wie der Besuch auf dem Mittsommerfest in der historischen Altstadt.

Wer während des Ladens aktiv sein möchte: Gleich am Standort mit seinen acht Ladepunkten gibt es einen Kinderspielplatz, eine Kneippanlage, Tretboote und ein Restaurant. Falls Sie den Xantener Südsee während des Ladens zu Fuß umrunden wollen, sollten Sie zügig joggen: Der Weg ist mehr als sieben Kilometer lang – und Ihr Auto garantiert vollgeladen, wenn Sie zurück sind.

Mehrere Ladesäulen stehen auf einem Parkplatz. Graues E-Auto an einer schwarzen Schnellladesäule mit 400 Kilowatt Leistung. Mehrere Ladesäulen stehen auf einem Parkplatz. Ein Parkschild weist auf Ladeplätze hin.Graues E-Auto an einer schwarzen Schnellladesäule von EWE Go mit 400 Kilowatt Leistung.

Der EWE Go Hochtief-Ladepark bietet nicht nur volle Ladepower für E-Autos.

Kinderspielplatz mit Holzgeräten und Schaukel auf Sandboden direkt am See. Ein Kind sitzt auf einer Schaukel.

Sondern auch viel Unterhaltung, wie den Kinderspielplatz am See.

Amphitheater mit halbrunden Steintribünen und Treppen. Links steht ein historischer Turm. Im Hintergrund eine Kirche mit zwei Türmen.

Und einen Archäologischen Park, in dem römische Relikte zu sehen sind.

Teil eines römischen Tempel mit vier hohen Säulen und Architrav. Weitere Säulenstümpfe stehen davor. Bäume und ein modernes Gebäude im Hintergrund.

Der Hafentempel ist eines der größten Attraktionen.

Werl: Schnellladen während des Wocheneinkaufs

Ein großer Vorteil von Elektroautos: Sie laden nebenbei. Niemand muss dauerhaft den Stecker halten oder den Ladevorgang überwachen. Im westfälischen Werl haben es E-Autofahrende besonders praktisch: Während sie im Supermarkt den Einkauf erledigen, können bis zu 12 Fahrzeuge am Deutschlandnetz-Standort von Fastned zeitgleich schnellladen.

Wer den Kühlschrank voll hat, kann alternativ einen Ausflug in die Tierwelt unternehmen: Gleich nebenan flitzen braune und weiße Freilandhühner über die Wiese. Auch für Touristinnen und Touristen ist Werl ein beliebtes Ziel. Die Stadt ist ein bekannter Wallfahrtsort. In der Basilika Mariä Heimsuchung beten Gläubige die Madonnenfigur „Trösterin der Betrübten“ an.

Überdachte Ladestation mit geschwungenem Solardach und gelbem Rahmen aus der Vogelperspektive. Es ist eine Station von Fastned. Darunter sind mehrere Stellplätze markiert. Eine Straße verläuft daneben.

Am Fastned-Standort in Werl gehen Laden und Einkaufen Hand in Hand.

Heckansicht eines orangefarbenen E-Autos mit angeschlossenem Ladekabel. Daneben steht eine schwarze Schnellladesäule mit gelbem Rahmen und blauen Anschlüssen.

Zwölf Fahrzeuge können hier gleichzeitig schnellladen.

Graues E-Auto mit angeschlossenem Ladekabel und geöffnetem Kofferraum voller Einkäufe. Eine Person trägt eine Papiertüte mit Karotten und Gemüse. Einkaufswagen im Vordergrund.

In rund 20 Minuten lässt sich auch der Einkauf im Supermarkt erledigen.

Nahaufnahme eines braunen Huhns mit rotem Kamm auf einer Wiese. Im Hintergrund laufen weitere Hühner zwischen Gänseblümchen. Bäume und blauer Himmel im Hintergrund.

Wer gerade nicht einkaufen möchte, kann die Freilandhühner beobachten.

Mehringer Höhe: Schnellladen und ausruhen auf der Aussichtsplattform

Wenige Kilometer von Trier entfernt befindet sich ein besonderer Autobahnparkplatz. Auf der Mehringer Höhe können Reisende nicht nur rasten, sondern auf einer eigenen Aussichtsplattform hinab auf die Mosel blicken. Ein Glück für Menschen mit Elektroauto: TotalEnergies hat hier sechs Deutschlandnetz-Ladepunkte errichtet. Wie überall im Deutschlandnetz können Nutzerinnen und Nutzer nicht nur über Ladekarten und Apps bezahlen, sondern auch direkt per Kredit- und Girokarte.

Bundesweit erhalten 200 Parkplätze, die zur Autobahn GmbH gehören, Schnellladesäulen im Rahmen des Deutschlandnetzes. Wer auf der Mehringer Höhe lädt, kommt dann nicht nur problemlos weiter bis Stuttgart oder Köln. Auch das direkte Umland lädt zum Verweilen ein.

Die Römische Weinstraße bietet viele Ausflugsziele und Gelegenheiten, jene Rebsorten zu kosten, denen die Region ihren Weltruhm verdankt. Entlang der Mosel locken zahlreiche Wander- und Radwege, die teils schon von der Ladestation aus zu sehen sind. Für Fotograf Moritz geht es mit voller Batterie weiter – auf seine längste Tour: nach Süddeutschland.

Überdachte Schnellladestation mit einem E-Auto auf einem Rastplatz bei Sonnenuntergang. Das Dach trägt die Logos von der Autobahn GmbH, Deutschlandnetz und TotalEnergies. Bäume säumen den Platz.

Der Ladepark Mehringer Höhe bei Trier ist einer von 200 Autobahnstandorten im Deutschlandnetz.

Blau-weiße Schnellladesäule von mit der Aufschrift DC 400 kW max und zwei Ladekabeln. Gelb-schwarze Poller stehen daneben. Im Hintergrund Bäume und Abendhimmel.

TotalEnergies bietet hier sechs Ladepunkte an.

Überdachte Ladestation mit zwei weißen Schnellladesäulen und blauem Steckersymbol. Ein graues E-Auto steht links im Bild. Bäume und Wiese im Hintergrund.

Wer die Ladezeit nutzen möchte, kann einen Ausflug in die Umgebung planen.

Weiter Blick über ein Flusstal im Abendlicht. Der Fluss windet sich durch grüne Hügel und Wälder. Eine Ortschaft liegt am linken Ufer, eine Brücke überspannt den Fluss.

Zahlreiche Wander- und Radwege entlang der Mosel laden zum Verweilen ein.

Schwangau: Schnellladen mit Blick auf Berge und Neuschwanstein

Das Schloss Neuschwanstein ist in aller Welt bekannt. Wer am Deutschlandnetz-Ladepark in Schwangau Halt macht, kann das Schloss oben am Berg erspähen. Rund um die Ladesäulen, betrieben von der BayWa, erheben sich Tegelberg, Säuling, Hochplatte und weitere Gipfel der Ammergauer Alpen.

Doch die spektakuläre Aussicht am Ladepark ist nicht alles. Gleich neben dem Parkplatz befinden sich die Tourist Information, eine Backstube und ein Minigolfplatz. Wer einkehren möchte, findet im Schlossbrauhaus und dem zugehörigen Biergarten den richtigen Platz. Die Schnellladesäulen füllen die Batterien von bis zu acht Fahrzeugen gleichzeitig so schnell, dass die Weiterfahrt spätestens nach der Hauptspeise möglich ist. Wobei Fotograf Moritz diesen Ort nur ungern wieder verlassen hat.

Luftaufnahme einer Alpenlandschaft mit saftigen Wiesen, Bauernhöfen und Baumreihen. Am Berghang ist Schloss Neuschwanstein zu erkennen.

Traumhafte Ausblicke auf die Ammergauer Alpen.

Ladepark mit drei grünen Ladesäulen von BayWa auf einem gepflasterten Platz. Ein silbernes E-Auto steht an der mittleren Säule und lädt.

Vier Ladesäulen ermöglichen im Ladepark Schwangau acht Fahrzeugen gleichzeitig das Schnellladen.

Nahaufnahme einer grünen Ladesäule mit Touchscreen und Ladekabeln. Aufschrift: „400 kW" und „Einfach grün laden." Rechts ein silbernes E-Auto.

Während des Ladens lässt es sich in Ruhe entspannen.

Heck eines silbernen E-Autos mit leuchtendem Rücklicht im Vordergrund. Dahinter Schloss Neuschwanstein vor einem Bergmassiv bei Sonnenuntergang.

Bevor es weiter zum Schloss Neuschwanstein oder in die Berge geht.

Deutschland, deine Ladeparks: das Fazit des Fotografen

Jedes Jahr im Sommer führt die Tour de France rund 3.300 Kilometer mit dem Rad durch die schönsten Regionen der Grande Nation. Fotograf Moritz Högemann ist ähnlich weit für uns gefahren und war in den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands unterwegs. Er hat dabei viel erlebt und entdeckt. Was ihn überrascht hat: wie viele schöne, ihm bis dato unbekannte Orte es in Deutschland gibt. „Und wie gut es mit dem Fahren und Laden funktioniert hat.“ Was er festgestellt hat: wie angenehm regelmäßige Ladepausen sind. „Man fährt nicht so lange Strecken am Stück und dadurch viel entspannter.“ Woran er sich erst gewöhnen muss: wie leise es im E-Auto ist. „Ich bin es gewohnt, Wind- und Motorgeräusche zu hören, gerade bei höheren Geschwindigkeiten.“ Woran er sich erinnert: die Sonnenuntergänge über der Mosel und den Ammergauer Alpen, die netten Begegnungen auf der Fahrt. Was er sich gut vorstellen kann: „Den nächsten Roadtrip im E-Auto – dieses Mal nach Portugal.“

Ladestau? So gut sind Urlaubsregionen für E-Mobilität ausgestattet

In vielen Ferienorten befinden sich zur Hochsaison deutlich mehr Gäste als Einwohnende. Sie reisen immer häufiger mit dem E-Auto an. Ist die Infrastruktur darauf vorbereitet?

  • Deutschlandnetz-Standorte entstehen in vielen touristischen Gebieten. Neue Schnellladepunkte sind etwa in Niebüll geplant, Abfahrtsort der Autozüge nach Sylt.

  • Auch im Allgäu sind diverse Deutschlandnetz-Standorte in Betrieb oder im Bau. Auf Fehmarn liefern Ladesäulen ebenfalls bis zu 400 kW. Auf Rügen und Usedom folgen Standorte, an den Zufahrten zu den Inseln sind Ladeparks in Betrieb.

  • Schon Anfang 2023 gaben 42 Prozent der deutschen Tourismusbetriebe an, Ladepunkte zu haben. 38 Prozent gaben damals an, Ladeinfrastruktur zu planen oder zu erweitern. Dies war das Ergebnis einer Umfrage der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur mit dem Deutschen Tourismusverband.

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